
LD-Log - GPS Tracker & Logbuch
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App-Details
- Version
- 8.6.1
- Aktualisiert am
- Lizenz
- 10,90 €
- Downloads
- 10.000+
- Entwickler
- A.Wedemeyer - Outdoor & Sailing Apps
- Kategorien
- Reisen & Lokales
- Plattform
- Android
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wer unterwegs nicht nur ankommen, sondern später noch nachvollziehen möchte, wie eine Reise wirklich verlaufen ist, findet in LD-Log - GPS Tracker & Logbuch einen ungewöhnlich konsequenten Begleiter. Ich habe die App als Werkzeug für längere GPS-Aufzeichnungen, Reiseberichte, Segeltörns und Outdoor-Navigation betrachtet. Ihr wichtigster Gedanke ist nicht die schnelle Routenplanung für den nächsten Weg, sondern das dauerhafte Festhalten einer ganzen Unternehmung.
Das macht einen spürbaren Unterschied. Eine gewöhnliche Karten-App hilft mir meist dabei, von A nach B zu gelangen. LD-Log richtet den Blick stärker auf den Verlauf dazwischen: Wo war ich unterwegs, wie hat sich die Reise entwickelt, welche Stationen möchte ich später wiederfinden und welche Notizen gehören zu welchem Abschnitt? Gerade auf längeren Fahrten wirkt das deutlich sinnvoller als eine lose Sammlung aus Fotos, Kalendernotizen und einzelnen Navigationssuchen.
GPS-Tracking, das eine Reise als zusammenhängende Geschichte behandelt
Die zentrale Stärke liegt für mich im Langzeit-Tracking. Statt eine einzelne kurze Strecke isoliert zu betrachten, kann ich eine Reise oder einen Törn als fortlaufendes Logbuch denken. Das ist besonders interessant, wenn mehrere Etappen zusammengehören. Ein Tagesausflug, eine mehrtägige Wanderung, eine Fahrt mit dem Wohnmobil oder ein Segelurlaub lassen sich dadurch nicht nur als Linie auf einer Karte, sondern als dokumentierter Verlauf betrachten.
Der Nutzen zeigt sich vor allem nach der eigentlichen Aktivität. Während der Reise ist GPS-Tracking zunächst unspektakulär: Das Telefon zeichnet die Position auf, und ich konzentriere mich auf die Umgebung. Später entsteht daraus aber eine Grundlage, mit der ich mich an Abzweigungen, Aufenthaltsorte und die Reihenfolge der Etappen erinnern kann. Für mich ist das der entscheidende Unterschied zu einer App, die nur eine Route berechnet und danach wieder aus dem Alltag verschwindet.
Die Kombination aus GPS-Tracker, Reise-Logbuch und Outdoor-Navigation spricht dabei eine bestimmte Art von Nutzer an. Wer seine Touren gern nachvollzieht, eigene Aufzeichnungen sammelt oder Reisen mit vielen Zwischenstopps organisiert, bekommt ein Werkzeug mit einem klaren Schwerpunkt. Wer hingegen lediglich die schnellste Strecke zum Ziel sucht, wird die langfristige Ausrichtung vermutlich kaum ausreizen.
Was das im Alltag konkret verändert
Ein realistisches Beispiel ist eine mehrtägige Reise mit dem Auto oder Wohnmobil. Ich starte morgens, lege unterwegs mehrere Pausen ein und besuche Orte, die ich nicht vorher vollständig geplant habe. Mit einer normalen Navigation sehe ich zwar den aktuellen Weg, aber später müsste ich mich auf mein Gedächtnis verlassen. Mit LD-Log kann der gesamte Verlauf als Reise zusammenbleiben. Am Abend kann ich die Etappe gedanklich ordnen und später noch erkennen, welche Orte tatsächlich Teil des Tages waren.
Das ist auch für eine wiederkehrende Route hilfreich. Vielleicht möchte ich im nächsten Jahr einen Abschnitt erneut fahren, einen besonders schönen Aussichtspunkt wiederfinden oder eine frühere Reise mit einer neuen vergleichen. Ein gespeicherter Verlauf ist dafür wesentlich brauchbarer als ein Ordner voller Fotos, denn Bilder zeigen zwar einzelne Momente, verraten aber nicht immer, wie man von einem Ort zum nächsten gelangt ist.
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Bei einem Segeltörn bekommt diese Perspektive noch mehr Gewicht. Die Route ist nicht bloß eine Verbindung zwischen zwei Häfen, sondern ein Verlauf mit Kursänderungen, Zwischenstopps und längeren Abschnitten auf dem Wasser. Ein Logbuch passt zu dieser Denkweise besser als eine reine Straßenkarte. Ich würde die App deshalb vor allem dann interessant finden, wenn der Weg selbst Teil des Erlebnisses ist.
So würde ich eine Aufzeichnung vorbereiten
Ich würde vor dem Start nicht einfach blind auf die Aufzeichnung vertrauen, sondern die Reise in sinnvolle Abschnitte gliedern. Bei einer längeren Tour lohnt es sich, Etappen gedanklich voneinander zu trennen: Anreise, erster Wandertag, Übernachtung, Rückweg oder einzelne Häfen. Das macht spätere Einträge verständlicher und verhindert, dass eine sehr lange Spur zu einem unübersichtlichen Block wird.
Für eine Wanderung ist außerdem eine kurze Prüfung vor dem Losgehen sinnvoll. Der Akku sollte zur geplanten Dauer passen, und ich würde nicht erst mitten in einem abgelegenen Abschnitt überlegen, ob die Aufzeichnung tatsächlich läuft. Diese Vorsicht ist kein spezieller Nachteil der App, sondern eine wichtige Gewohnheit bei jedem GPS-Tracker. Der Wert des Logbuchs hängt schließlich davon ab, dass die entscheidenden Strecken wirklich erfasst werden.
Mein praktischer Tipp wäre, während der Reise nicht zu viele Details gleichzeitig pflegen zu wollen. Ich würde die Aufzeichnung im Hintergrund ihren Zweck erfüllen lassen und nur an wichtigen Punkten ergänzen, etwa bei einer besonderen Aussicht, einem Hafenwechsel oder einer unerwarteten Umleitung. So bleibt das Logbuch nützlich, ohne dass das Smartphone ständig zum Mittelpunkt der Reise wird.
Karten und Navigation: hilfreich, aber nicht mit jeder Speziallösung gleichzusetzen
Die Karten- und Navigationsseite ergänzt das Tracking sinnvoll. Ich kann einen aufgezeichneten Verlauf nicht nur als abstrakte Datenfolge betrachten, sondern ihn räumlich einordnen. Gerade bei Outdoor-Aktivitäten ist das wichtig, weil eine Strecke auf einer Karte oft sofort mehr erzählt als eine Liste von Ortsnamen.
Trotzdem würde ich LD-Log nicht automatisch als vollständigen Ersatz für jede spezialisierte Navigations-App betrachten. Wer beim Wandern detaillierte Informationen zu Wegen, Höhenprofilen, aktuellen Sperrungen oder einer besonders komfortablen Turn-by-Turn-Führung erwartet, sollte genau prüfen, ob der eigene Schwerpunkt wirklich beim Logbuch liegt. Die Stärke dieser App ist die Verbindung aus Aufzeichnen und Dokumentieren, nicht zwangsläufig die maximale Tiefe jeder denkbaren Kartenfunktion.
Für mich ist das ein wichtiger Trade-off: Eine spezialisierte Navigationslösung kann bei der aktiven Wegsuche bequemer sein, während LD-Log den gesamten Reiseverlauf stärker in den Mittelpunkt stellt. Wer beides braucht, kann die App als langfristiges Reisetagebuch verstehen und für besonders anspruchsvolle Navigation zusätzlich ein dafür optimiertes Werkzeug verwenden. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, sondern eine Frage der Aufgabenverteilung.
Der entscheidende Unterschied zwischen Aufzeichnen und Erinnern
Viele Menschen fotografieren unterwegs viel, aber Fotos und GPS-Spuren erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Foto bewahrt einen Moment; eine Spur bewahrt den Zusammenhang. Ich kann mich vielleicht an einen See, eine Bucht oder eine kleine Straße erinnern, aber ohne den Verlauf ist später oft unklar, wie dieser Ort in die Reise passte.
Genau hier entsteht der besondere Wert des Logbuch-Gedankens. Die App kann aus einer Reihe einzelner Erlebnisse eine nachvollziehbare Reise machen. Das ist besonders praktisch, wenn ich nach Monaten noch wissen möchte, an welchem Tag ein bestimmter Abschnitt stattgefunden hat oder welche Route ich tatsächlich genommen habe. Für Menschen, die ihre Reisen archivieren, ist dieser langfristige Blick wichtiger als eine möglichst auffällige Oberfläche.
Ich würde außerdem empfehlen, die Aufzeichnungen nicht nur für große Urlaube zu verwenden. Auch regelmäßige Wochenendausflüge können davon profitieren. Nach mehreren Touren entsteht eine persönliche Sammlung eigener Wege. Daraus lassen sich Lieblingsstrecken leichter wiederfinden, und man erkennt mit der Zeit, welche Gegenden man tatsächlich besucht hat, statt nur zu glauben, dort einmal gewesen zu sein.
Für wen die App besonders gut passt
Am meisten profitieren meiner Einschätzung nach Menschen, die unterwegs bewusst dokumentieren möchten. Dazu gehören Wanderer, Radfahrer, Reisende mit vielen Stationen, Wohnmobilfahrer und Segler. Auch Nutzer, die ihre Touren später mit anderen besprechen oder die eigene Reisesammlung ordentlich halten wollen, finden hier einen nachvollziehbaren Ansatz.
Der Entwickler A.Wedemeyer - Outdoor & Sailing Apps passt mit seiner Ausrichtung gut zu diesem Schwerpunkt. Dass die Anwendung bereits seit dem 13. Februar 2013 verfügbar ist, vermittelt mir außerdem den Eindruck eines langfristig gepflegten Spezialwerkzeugs statt eines kurzfristigen Experiments. Die aktuelle Version ist 8.6.1, und die App läuft ab Android 7.0.
Im Google-Play-Umfeld liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,9 von 5, was zu dem spezialisierten Charakter passt: Wer genau ein Reise- und Outdoor-Logbuch sucht, dürfte den klaren Zweck schätzen. Die Anwendung kommt auf über 10.000 Installationen. Das ist keine Massen-App, aber gerade bei einem Nischenwerkzeug kann eine kleinere, zielgerichtete Nutzerschaft ein Zeichen dafür sein, dass die App nicht versucht, jedem alles zu bieten.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren ist unproblematisch, sagt aber wenig über die Bedienung für einzelne Zielgruppen aus. Für Kinder ist die App nicht automatisch ein Spiel, sondern eher ein Werkzeug, das Erwachsene bei einer Familienreise einsetzen können. Eltern könnten beispielsweise eine gemeinsame Wanderung dokumentieren, ohne dass das Kind selbst die technische Verwaltung der Aufzeichnung übernehmen muss.
Wo ich einen anderen Ansatz wählen würde
Ich würde LD-Log nicht jedem empfehlen, der nur gelegentlich eine kurze Strecke aufzeichnen möchte. Für einen spontanen Spaziergang oder eine einzelne Fahrradrunde kann eine kostenlose Standard-App einfacher wirken, weil sie weniger Planung rund um ein dauerhaftes Logbuch verlangt. Wenn ich den Verlauf nachher nicht ansehen, speichern oder als Teil einer Reise einordnen möchte, bleibt ein Teil des eigentlichen Nutzens ungenutzt.
Auch für Nutzer, die vor allem Live-Navigation mit möglichst vielen aktuellen Verkehrsinformationen benötigen, wäre eine klassische Karten-App wahrscheinlich die bessere erste Wahl. Dort steht die unmittelbare Orientierung im Vordergrund. LD-Log ist interessanter, wenn die Aufzeichnung selbst einen bleibenden Wert hat und nicht nur Mittel zum Zweck ist, um heute pünktlich anzukommen.
Der Preis von 10,90 € ist deshalb fair oder zu hoch, je nachdem, wie regelmäßig ich das Logbuch verwende. Für eine einzige kurze Reise würde ich genauer überlegen. Wer dagegen jedes Jahr mehrere Touren, Törns oder längere Fahrten dokumentiert, kann den Betrag eher als Kauf eines spezialisierten Werkzeugs sehen. Die richtige Frage lautet für mich nicht, ob es billig ist, sondern ob ich die gespeicherten Verläufe später tatsächlich wieder nutzen werde.
Praktische Grenzen bei langen Touren
Langzeit-Tracking klingt zunächst nach einer Funktion, die man einfach einschaltet und vergisst. In der Praxis sollte ich aber mit typischen Herausforderungen rechnen: GPS-Aufzeichnungen können den Akku belasten, und bei langen Unternehmungen ist die Energieplanung des Smartphones wichtig. Wer mehrere Tage abseits von Steckdosen unterwegs ist, sollte eine Powerbank oder eine andere Lademöglichkeit einplanen.
Ebenso wichtig ist die Umgebung. In Städten, engen Tälern, Wäldern oder auf dem Wasser kann die Positionsbestimmung weniger gleichmäßig wirken als auf freier Fläche. Deshalb würde ich eine aufgezeichnete Spur nicht blind als millimetergenaue Dokumentation jedes einzelnen Schritts interpretieren. Für die Erinnerung an eine Reise ist der Verlauf sehr wertvoll; für sicherheitskritische Entscheidungen sollte ich trotzdem meine Umgebung, vorhandene Beschilderung und geeignete Navigationsmittel beachten.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Aufmerksamkeit. Wer während einer Tour ständig kontrolliert, ob jeder Punkt korrekt erfasst wurde, erlebt die Umgebung womöglich weniger bewusst. Ich halte es für besser, die App als stillen Begleiter zu nutzen und nur gelegentlich zu prüfen. Die interessantesten Aufzeichnungen entstehen nicht dadurch, dass man dauernd auf den Bildschirm schaut, sondern dadurch, dass man die Reise anschließend sinnvoll einordnen kann.
Ein sinnvoller Arbeitsablauf für Reisen und Törns
Für eine mehrtägige Reise würde ich mir einen einfachen Ablauf angewöhnen. Vor dem Start lege ich fest, was als eine zusammenhängende Reise gelten soll. Danach beginne ich die Aufzeichnung rechtzeitig, statt erst beim ersten sehenswerten Ort. Während des Tages achte ich nur auf markante Übergänge und ergänze Erinnerungen möglichst zeitnah. Am Abend prüfe ich den Verlauf und ordne die Etappe gedanklich ein.
Bei einem Segeltörn würde ich zusätzlich besonders auf Hafenwechsel und längere Pausen achten. Eine reine Linie auf der Karte kann später schwer lesbar sein, wenn mehrere Tage ohne erkennbare Unterteilung zusammenlaufen. Die Logbuch-Idee spielt ihre Stärke erst aus, wenn der Verlauf für mich verständlich bleibt. Weniger, aber gut gesetzte Einträge sind dabei oft hilfreicher als eine überfüllte Sammlung.
Für eine Wanderung ist ein anderer Schwerpunkt sinnvoll. Hier würde ich vor allem den Start, wichtige Abzweigungen und den Wendepunkt im Blick behalten. Wenn ich eine Strecke später wiederholen möchte, helfen mir diese Bezugspunkte mehr als eine lückenlose Beschreibung jedes kleinen Richtungswechsels. Das ist einer der nicht sofort offensichtlichen Vorteile: Ein gutes Logbuch muss nicht nur Daten sammeln, sondern mir später beim Wiedererkennen helfen.
Bedienung, Kosten und langfristiger Wert
Die App ist als kostenpflichtige Anwendung für 10,90 € positioniert. Das verändert meine Erwartung: Ich möchte nicht bloß eine hübsche Karte sehen, sondern ein Werkzeug, das ich über längere Zeit für meine eigenen Reisen einsetzen kann. Der Kauf lohnt sich vor allem dann, wenn ich den Gedanken eines persönlichen Archivs mag und nicht bei jeder Tour eine neue, kurzfristige Lösung suche.
Die vergleichsweise lange Verfügbarkeit seit 2013 ist für mich ein weiterer Pluspunkt, wenn ich wichtige Reiseaufzeichnungen nicht gern in einer ständig wechselnden App-Landschaft anlege. Gleichzeitig sollte ich bei einem spezialisierten Produkt akzeptieren, dass die Bedienung möglicherweise stärker auf erfahrene Outdoor-Nutzer zugeschnitten ist als auf Menschen, die nur gelegentlich eine Route teilen möchten. Wer eine sehr einfache Sofortlösung erwartet, könnte die Logbuch-Struktur zunächst als mehr Arbeit empfinden.
Ich würde vor dem ersten großen Urlaub deshalb eine kurze Testtour in vertrauter Umgebung machen. So merke ich, wie die Aufzeichnung in den eigenen Alltag passt, wie häufig ich auf das Telefon schauen möchte und ob die gewählte Einteilung der Reisen für mich verständlich bleibt. Dieser Test ist besonders sinnvoll, weil der größte Gewinn nicht in einem einzelnen Knopf liegt, sondern im persönlichen Arbeitsablauf rund um das Tracking.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzertypen
Für passionierte Outdoor-Nutzer ist LD-Log eine überzeugende Spezial-App. Ihre Stärke liegt nicht darin, jede denkbare Funktion einer großen Reiseplattform zu imitieren, sondern darin, GPS-Aufzeichnungen, Karten und persönliche Reiseerinnerungen zusammenzudenken. Wer regelmäßig unterwegs ist und später auf die eigenen Wege zurückblicken möchte, bekommt dafür einen klaren Rahmen.
Für gelegentliche Nutzer hängt die Entscheidung stärker vom Preis und vom eigenen Erinnerungsbedürfnis ab. Wenn ich nur eine Route brauche, um ans Ziel zu kommen, würde ich eher bei einer vertrauten Standard-Navigation bleiben. Wenn ich aber nach einer Reise oft denke, dass ich den genauen Verlauf gern noch einmal hätte, erfüllt die App einen Zweck, den viele einfache Alternativen nur unvollständig abdecken.
Mein persönlicher Eindruck ist deshalb ausgewogen: LD-Log ist am besten, wenn der Weg selbst zum bleibenden Reisebericht werden soll. Die App verlangt etwas mehr bewusstes Organisieren als eine reine Kartenlösung und bringt die üblichen praktischen Fragen rund um Akku, GPS-Genauigkeit und lange Aufzeichnungen mit. Dafür entsteht ein langfristig nutzbarer Verlauf, der Fotos, Erinnerungen und Navigation miteinander verbindet.
Ich würde sie einem Freund empfehlen, der häufig wandert, segelt oder längere Reisen unternimmt und nicht nur wissen möchte, wo er gerade ist, sondern später noch nachvollziehen will, wie die gesamte Reise verlaufen ist. Für genau diesen Anspruch ist die klare Ausrichtung ihre größte Stärke. Wer diesen Anspruch nicht hat, sollte den Preis sparen und bei einer einfachen Navigations-App bleiben.
Vorteile
- Präzise GPS-Aufzeichnung auch bei längeren Outdoor-Touren
- Routen lassen sich übersichtlich speichern und später nachvollziehen
- Praktisch für Wanderungen
- Reisen
- Geocaching und sportliche Aktivitäten
- Logbuch-Einträge ergänzen GPS-Daten um persönliche Notizen
- Einfache Bedienung ohne überladene Oberfläche
Nachteile
- Längere Aufzeichnungen können den Akku des Smartphones deutlich belasten
- GPS-Genauigkeit hängt stark von Empfang und Umgebung ab
- Einige Funktionen sind möglicherweise nur in der Vollversion verfügbar
- Ohne regelmäßige Sicherung können aufgezeichnete Daten verloren gehen
- Für die dauerhafte Nutzung ist eine bewusste Standortfreigabe erforderlich
Häufig gestellte Fragen zu LD-Log - GPS Tracker & Logbuch
Was ist LD-Log – GPS Tracker & Logbuch und wofür kann ich die App verwenden?
LD-Log – GPS Tracker & Logbuch ist eine App zur Aufzeichnung und Dokumentation von GPS-Routen, Standorten und zurückgelegten Strecken. Sie kann beispielsweise beim Wandern, Radfahren, Reisen, Geocaching oder bei beruflichen Außeneinsätzen hilfreich sein. Je nach verwendeten Funktionen lassen sich Bewegungen nachvollziehen und persönliche Notizen zu bestimmten Orten oder Touren ergänzen.
Funktioniert LD-Log auch ohne permanente Internetverbindung?
Für die eigentliche Positionsbestimmung verwendet die App in erster Linie das GPS-Signal des Smartphones, sodass eine aktive Internetverbindung nicht immer erforderlich ist. Das ist besonders praktisch in abgelegenen Regionen oder auf Reisen. Kartenmaterial, Synchronisation, Sicherungen und eventuell externe Dienste können jedoch eine Verbindung benötigen. Vor einer Tour sollten Sie deshalb prüfen, welche Inhalte offline verfügbar sind.
Welche Berechtigungen benötigt LD-Log – GPS Tracker & Logbuch?
Für die Kernfunktionen benötigt LD-Log normalerweise Zugriff auf den Standort, damit Routen und Positionen aufgezeichnet werden können. Je nach Betriebssystem und aktivierten Optionen können zusätzlich Speicher-, Benachrichtigungs- oder Hintergrundberechtigungen erforderlich sein. Wer eine kontinuierliche Aufzeichnung möchte, sollte insbesondere die Standortfreigabe im Hintergrund erlauben und die Akkuoptimierung für die App überprüfen.
Wie stark belastet die GPS-Aufzeichnung den Akku des Smartphones?
Wie bei jeder GPS-Tracking-App kann eine längere oder kontinuierliche Aufzeichnung den Akku deutlich stärker beanspruchen als die normale Nutzung. Der Verbrauch hängt unter anderem von Aufzeichnungsintervall, GPS-Empfang, Displaynutzung, Kartenansicht und Smartphone-Modell ab. Für längere Touren empfiehlt es sich, den Akku vollständig zu laden, Energiesparoptionen sinnvoll einzustellen und gegebenenfalls eine Powerbank mitzunehmen.
Sind meine aufgezeichneten Standorte und Logbuchdaten sicher und privat?
GPS-Aufzeichnungen können sehr sensible Informationen enthalten, etwa Wohnorte, Arbeitswege oder besuchte Plätze. Vor dem Einsatz sollten Sie daher die Datenschutzerklärung und die Angaben zur Datenspeicherung sorgfältig lesen. Prüfen Sie außerdem, ob Daten lokal auf dem Gerät bleiben oder synchronisiert beziehungsweise exportiert werden. Teilen Sie aufgezeichnete Routen nur bewusst und entfernen Sie private Informationen vor einer Veröffentlichung.






















